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Disney wurde nach Kingdom Hearts so besessen von Crossovers, dass es fast einen Super-Smash-Bros-ähnlichen Fighter genehmigt hätte

Wenn heute jemand versucht hätte, Kingdom Hearts zu pitchen, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass es nicht realisiert wird, so wie Disney seine geistige Eigenschaft so sehr schützt. Schon zur Zeit der ersten Entwicklung des Spiels musste viel Überzeugung nötig sein. Als jedoch alle sahen, wie beliebt das Spiel war, durchlief Disney offenbar eine Art Crossover-Phase.

Im Gespräch mit Time Extension erklärte der ehemalige Disney Interactive-Konzeptkünstler Ken Christiansen, dass diese Obsession irgendwann zu einem Disney Super Smash Bros-ähnlichen Kampfspiel hätte führen können. "Da Kingdom Hearts dieses Schema schon durchbrochen hat, würden die Produzenten sagen: 'Hey, was, wenn wir sagen, es seien Actionfiguren und wir nehmen das gleiche Konzept wie Toy Story, aber sie kämpfen stattdessen gegeneinander?' Dann können wir all diese Actionfiguren von Disney-Figuren aus Tarzan, Der König der Löwen und Schatzplanet haben, und es kann so eine Art Smash Brothers-Ding sein. Der Titel dieses Konzepts war Disneys Action Figure Face Off", sagte Christiansen.

Christiansen erklärte weiter, dass für Disney das Pitchen eines Spiels "gigantische Präsentationstafeln mit Kunstwerken überall erfordert". Dies war offenbar, damit Führungskräfte sich genau vorstellen konnten, wie es ist, das Spiel zu spielen. Das bezauberte einige, aber Disneys Action Figure Face Off erhielt nicht dieselbe Behandlung. Es wurde nach Erreichen der Prototypenphase eingestellt. Stattdessen konzentrierte sich Disney wieder auf sicherere Projekte wie Film- und TV-Serien-Tie-ins.

Originalquelle: www.gamereactor.de →