Kritik am MSV-Wechsel? Safi: "Da steckt noch ein Mensch hinter"
Vor einer Woche traf Ramien Safi im ersten Test der Saison zum ersten Mal für den MSV Duisburg. Weitere Treffer in der 3. Liga sollen folgen, so viel ist klar – doch der Wechsel innerhalb des Ruhrgebiets sorgte für Aufsehen. Der ehemalige Essener geht selbstbewusst mit der Situation um.
"Das war der perfekte Schritt"
Von Rot-Weiss Essen zum MSV Duisburg? In beiden Lagern gibt es Fans, die diesem Schritt maximal ein müdes Lächeln abgewinnen können. Wohlwollend beschreibt manch anderer den Transfer auch mal als "mutigen Wechsel". Die Brisanz um das Thema ist Ramien Safi, der sich schon vorher einen Freundeskreis mit MSV-Kapitän Alexander Hahn teilte, natürlich nicht entgangen. "Mir war schon bewusst, worauf ich mich einlasse", gab der 26-Jährige zuletzt in der "WAZ" an, dass er mit dem Echo gerechnet hatte. "Aber am Ende will ich irgendwann später auf meine Karriere zurückblicken und sagen: Das war der perfekte Schritt. Ich habe es einfach gefühlt."
Den ersten Kontakt zu den Zebras habe der Essener nach eigener Aussage im Urlaub gehabt, als MSV-Cheftrainer Dietmar Hirsch mit Safi über die Perspektive in Duisburg gesprochen hat. "Der Trainer hat mir eine Vision gezeigt, von der ich beeindruckt war", erklärte der 26-Jährige anschließend. Mit einem "super Gefühl" im Rücken wurden die Zelte an der Hafenstraße abgebaut und an der Wedau wieder aufgestellt. Geografisch sei der Wechsel schließlich nur "ein Katzensprung" gewesen. esporist.com
"Da kann jeder was hineinschreiben"
Auch mit der Kritik rund um den Wechsel von RWE zum MSV kann Safi gut umgehen. "Solange es nicht über die Grenzen geht, ist alles in Ordnung", fand der Außenstürmer. Positive Erfahrungen habe er durchaus gemacht – besonders mit RWE-Fans: "Wenn ich jetzt irgendwelche Fans von Essen treffe, dann ist man immer höflich. Die wünschen einem dann immer das Beste." Von Angesicht zu Angesicht bekam Safi noch keine Probleme. Dennoch machte der 26-Jährige auch auf die Gefahren von Hetze im Internet aufmerksam: "Da kann jeder was hineinschreiben. Natürlich versuche ich, das auszublenden", so Safi. "Aber es steckt ja immer noch ein Mensch dahinter."
Sportlich wird der Angreifer in Duisburg einen neuen Anlauf in Richtung 2. Bundesliga nehmen. "Es war immer schon mein Traum, höher zu spielen", gab sich Safi selbstbewusst. "Ich bin mir sicher, dass die Chancen jetzt mit dem MSV auf jeden Fall bestehen, sonst hätte ich den Wechsel auch nicht wahrgenommen." Sportdirektor Chris Schmoldt war auch wenige Wochen nach dem brisanten Wechsel überzeugt, dass besonders die Schnelligkeit des neuen Außenstürmers für den MSV zur Waffe werden könnte. Safi, der laut Schmoldt schon länger auf der MSV-Liste stand, könne den Unterschied ausmachen: "Er wird nicht nur unser Umschaltspiel weiter stärken, sondern auch taktisch neue Variablen einbringen."
Scottish Open: Matt Fitzpatrick führt beim Nebelchaos von Schottland


Matt Fitzpatrick führt gemeinsam mit Michael Thorbjornson beim Nebelchaos der Scottish Open. Die Runde muss aufgrund des Wetters vorzeitig abgebrochen werden.
Es war ein Moving Day unter klassischen schottischen Bedingungen bei der Scottish Open 2026. Dichter Nebel bedeckte die gesamte Anlage, sodass die Runde vorzeitig unterbrochen werden musste. Dennoch gab es auch in der Kurzform des Samstags bereits einiges an Bewegung. An der Spitze finden sich zurzeit Matt Fitzpatrick und Michael Thorbjornson mit 11 unter Par vor einer großen Verfolgergruppe. Rory McIlroy kämpfte mit den Bedingungen und verlor drei Schläge auf acht Löchern. Nicolai Von Dellingshausen liegt nach ebenfalls acht Löchern bei Even Par für den Tag und damit auf T16. Genauere Infos zur Fortführung des Turniers liegen zurzeit noch nicht vor.
Scottish Open: Fitzpatrick und Thorbjornson trotzen dem Wetter
Matt Fitzpatrick zeigte am Samstag auf voller Linie seine Erfahrung mit dem britischen Wetter. Wie McIlroy und Von Dellingshausen spielte der Engländer nur acht Löcher, erzielte auf diesen jedoch gleich vier Birdies. Ein Bogey auf dem 8. Loch vermieste ihm dann aber die alleinige Führung.
Diese muss er sich zunächst mit dem Amerikaner Michael Thorbjornson teilen. Der Amerikaner arbeitete sich 12 Plätze nach oben und überzeugte auf 13 Löchern mit insgesamt 5 Birdies und keinem Bogey. Während er noch zu etwas angenehmeren Bedingungen beginnen konnte, trotzte er auch auf dem aufkommenden dichten Nebel und erzielte zwei Birdies auf seinen letzten beiden Löchern des Tages. In seiner dritten Saison auf der PGA Tour erreichte der 24 Jährige bisher ein Top 10 Ergebnis wartet jedoch weiterhin auf seinen ersten Sieg auf der höchsten Ebene des Golfs.
Die beste Runde des Tages spielte Johnny Keefer, der bereits früh an den Start ging und eine 64er Runde ablieferte. Damit liegt er zurzeit auf dem geteilten 3. Platz.
Matti Schmid schließt aufs vordere Feld auf
Matti Schmid hat einen starken Start zum Beginn des Samstags hingelegt und konnte so auf das vordere Feld aufschließen. Eine ruhigere Back Nine verwehrte ihm den Sprung ins ganz vordere Feld. Mit gleich vier Birdies auf den ersten sieben Löchern setzte Matti Schmid zu Beginn seiner Runde ein echtes Ausrufezeichen und schaffte damit zwischenzeitlich den Sprung in die Top 10. Auf dem 8. Loch missglückte ihm dann jedoch der Annäherungsschlag aufs Grün, sodass er sein erstes Bogey des Tages spielte. Auf der Back Nine gesellte sich dann noch ein zweites, aber auch sein fünftes Birdies, dazu, sodass der Deutsche mit einer starken 67 ins Clubhaus kam. Er liegt vorübergehend auf dem geteilten 25. Platz.
The third round of the Genesis Scottish Open was suspended due to fog. pic.twitter.com/Dmx6HWvZAY
— PGA TOUR (@PGATOUR) July 11, 2026
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Deutschland verpasst U19-EM-Titel gegen Spanien
Im Racecourse Ground von Wrexham traf Deutschland auf den schwerstmöglichen Gegner des Turniers. Spanien war bereits als Titelverteidiger und Rekordsieger ins Endspiel gegangen und hatte seine Klasse im Turnierverlauf mehrfach unter Beweis gestellt. Schon in der Gruppenphase hatten die Iberer das direkte Duell mit der deutschen Auswahl klar für sich entschieden (4:0), damals allerdings gegen eine veränderte DFB-Elf.
Wörns setzte im Finale wieder auf seine bewährten Kräfte und ließ im Vergleich zur 0:4-Niederlage gegen Spanien in der Gruppenphase seine stärkste Elf starten.
Mit Francis Onyeka (SV Elversberg), Montrell Culbreath (Bayer 04 Leverkusen) und Otto Stange (Hamburger SV) standen erneut drei Bundesliga-Akteure in der deutschen Startelf. Rafael Pinto Pedrosa und Boris Mamuzah Lum begannen ebenfalls gegen die Spanier.
